DIGITALER HUMANISMUS?
Ziel dieser interdisziplinären Zusammenarbeit ist es, eine Gemeinschaft kreativer Menschen aufzubauen, die – ausgehend von der Kunst – Wissenschaftler, politische Entscheidungsträger und Industrieakteure inspirieren will, sicherzustellen, dass die technologische Entwicklung mit den menschlichen Interessen in Einklang bleibt. Um eine ethisch vertretbare technologische Entwicklung zu erreichen, ist es offensichtlich notwendig, die kulturellen, sozialen und ökonomischen Bedingungen »digitaler Räume« zu definieren. Nur so können wir sie als Chance zur kollektiven Mitkonstruktion einer neuen Welterfahrung zugänglich machen. Gleichzeitig sollen die nützlichen Werkzeuge der digitalen Welt möglichst frei verfügbar werden, um aktiv am kulturellen, wirtschaftlichen und politischen Leben der lokalen und internationalen Gemeinschaft teilnehmen zu können. Eine Utopie von Gleichberechtigung und Demokratie? Ja. Warum nicht? Der nächste Versuch ...
»URBAN ART LAB«
Im Sinne eines freien, gleichberechtigten Zugangs zu Innnovationen wird die Rolle digitaler Kulturzentren immer relevanter. Sie können als Schaufenster in die Zukunft dienen und gleichzeitig Labor und Prototyp von Visionen in der Gegenwart sein.
Ein solches öffentliches Labor planen wir. Es soll die Geisterhaftigkeit des Metaversums und die Körperlichkeit der analogen Welt und ihrer Bewohner verbinden, um einen erweiterten Raum zum Leben zu erwecken, in dem physische Menschen und digitale Lebensformen koexistieren und zusammenarbeiten können.
DER »VIRTU-REALE« RAUM
Vor dem Hintergrund drastischer Veränderungen in der Lebensauffassung und -wahrnehmung der Menschen gewinnt die Frage nach der Wirkung von Kunst auf die Gesellschaft und auf den Alltag der Menschen zunehmend an Bedeutung. In unserem Projekt wollen wir die Wirkung multisensorischer Kunst, die von einer KI unterstützt kreiert wird, im analogen öffentlichen Raum untersuchen. Anders formuliert: Das Projekt untersucht den Stadtraum mithilfe interaktiver, multisensorischer KI-Kunst bestehend aus visuellen, auditiven und sinnlich-taktilen Elementen.
Das Projekt zielt darauf ab, auf die großen Fragen der Beziehung Mensch-KI Antworten zu finden – und diese künstlerisch zu interpretieren. Wir suchen nach poetischer Rekontextualisierung des analogen Menschen in Bezug auf die enormen Entwicklungen digitaler Ökosysteme. Und das ist unser Plan:
»URBANE AKUPUNKTUR IM ZEITALTER OMNIPRÄSENTER MEDIEN«
[Mehr dazu im TEIL #3]
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